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Habu Tempel- Totentempel des Ramses III

Medient Habu Tempel, Totentempel des Ramses III

Medient Habu Tempel in Luxor

Der Habu-Tempel ist ein antiker Tempel in Luxor, Ägypten, der von Ramses III. erbaut wurde. Es ist eines der am besten erhaltenen und beeindruckendsten Beispiele für ägyptische Tempelarchitektur. Es wurde während der 20. Dynastie des Neuen Reiches errichtet und war das größte und am besten erhaltene Beispiel eines ägyptischen Totentempels.

Der Habu-Tempel ist für seine beeindruckenden Reliefs bekannt, die Szenen aus dem Leben des Pharaos darstellen, sowie für seine gut erhaltenen Säulen und Pylonen. Der Tempel besteht aus mehreren Innenhöfen, Säulenhallen und Kapellen, die den verschiedenen Göttern gewidmet sind.

Der Tempel wurde für religiöse Zeremonien und Opfergaben genutzt und diente auch als königlicher Palast. Heute ist er eine beliebte Touristenattraktion und Teil vieler Besichtigungstouren in Luxor.

Der Habu-Tempel befindet sich auf der Westbank von Luxor, in der Nähe von Medinet Habu. Besucher können den Tempel entweder als Teil einer organisierten Tour besuchen oder auf eigene Faust erkunden.

Ein besonderes Merkmal des Totentempels von Ramses III. ist die Darstellung der berühmten Seeschlacht gegen die Seevölker. Die Reliefs zeigen die ägyptischen Krieger, die auf ihren Schiffen kämpfen und die Feinde besiegen.

Ausflug von Hurghada oder Marsa Alam zum Habu Tempel in Luxor

Es gibt viele organisierte Tagesausflüge und Touren von Hurghada oder Marsa Alam zum Habu Tempel, die von lokalen Anbietern angeboten werden, einschließlich Bus- und Minibus-Touren sowie privaten Touren mit einem Fahrer oder Reiseführer. Diese Touren können auch andere Sehenswürdigkeiten in Luxor umfassen, wie z.B. den Karnak-Tempel oder das Tal der Könige.

Ramses III

Ramses III. war ein Pharao des Neuen Reiches im antiken Ägypten, der von 1186 bis 1155 v. Chr. regierte. Er war der zweite Pharao der 20. Dynastie und folgte seinem Vater Sethnacht auf den Thron.

Ramses III. gilt als einer der erfolgreichsten Pharaonen in der Geschichte Ägyptens. Er war ein großer Baumeister und ließ mehrere beeindruckende Tempel und Monumente errichten, darunter den Tempel von Medinet Habu . Er führte auch erfolgreiche militärische Kampagnen durch und besiegte mehrere Feinde Ägyptens, einschließlich der Seevölker.

Trotz seiner militärischen Erfolge hatte Ramses III. auch mit einigen Herausforderungen zu kämpfen, darunter der Bedrohung Ägyptens durch Eindringlinge und Revolten im Inneren des Landes. Er wurde schließlich Opfer eines Attentats und starb durch Halsdurchtrennung. Es wird vermutet, dass dies im Rahmen einer Verschwörung von königlichen Vertrauten stattfand, die seine Macht schwächen wollten.

Ramses III. ist für sein reiches Erbe und seine Bedeutung in der Geschichte Ägyptens bekannt. Sein Name und seine Taten wurden in vielen antiken Texten und Hieroglyphen verewigt, und seine Tempel und Monumente sind bis heute wichtige Touristenattraktionen.

 

Ramses III. wurde Kehle durchschnitten

Ramses III. wurde ermordet. Das belegen CT-Aufnahmen der altägyptischen Mumie aus dem 12. Jahrhundert vor unserer Zeit. Wurde der Pharao Opfer einer „Haremsverschwörung“?

Ramses III., ägyptischer Pharao im 12. Jahrhundert vor unserer Zeit, ist offenbar einem Mord zum Opfer gefallen. Dem Herrrscher wurde die Kehle durchschnitten. Die Entdeckung der sieben Zentimeter tiefen Halsverletzung deutet darauf hin, dass der altägyptische König der 20. Dynastie tatsächlich einem Verbrechen zum Opfer fiel. Darüber hatte es bereits seit langer Zeit Spekulationen gegeben.

Ein Forscherteam hatte die Mumie des Pharaos in Kairo erstmals computertomografisch, radiologisch und molekulargenetisch untersucht.

Dabei entdeckten die Fachleute die tiefe Schnittwunde am Hals des Herrschers, die von Binden verdeckt ist. Der Stoff ist nicht entfernt worden, um die Mumie nicht zu beschädigen. Die Wunde stamme den Forschern zufolge „wahrscheinlich von einem scharfen Messer“.

Zahi Hawass hatte die Mumie bereits öfters begutachtet. „Die Halsverletzung ist erst in der Computertomografie sichtbar geworden“, berichtet er. In den CT-Aufnahmen konnten die Forscher in der Wunde auch ein Amulett erkennen, das ein sogenanntes Horusauge darstellt – ein altägyptisches Symbol zum Schutz vor Unfällen und zum Wiedergewinn von Kraft.

„Die durchtrennte Kehle und das Amulett sind eindeutige Hinweise darauf, dass der Pharao ermordet wurde“, schlussfolgert Albert Zink, der sich vor allem mit der Untersuchung der Eismumie „Ötzi“ einen Namen gemacht hat. Das Amulett sei Ramses III. vermutlich nach seinem Tod in die Wunde gelegt worden, um diese für dessen Nachleben zu heilen.

Bislang wusste man aus einem im ägyptischen Museum von Turin aufbewahrten Gerichtspapyrus, dass es eine Verschwörung gegen den Pharao gegeben hatte. Eine der zwei Frauen des Herrschers, Teje, verfolgte demnach das Ziel, den Pharao zu töten und ihren Sohn Pentawer auf den Thron zu bringen. Die „Haremsverschwörung“ wurde aufgedeckt, die Verschwörer wurden bestraft. Pentawer tötete sich dem Papyrus zufolge selbst.

Doch ob Ramses III. von den Verschwörern tatsächlich getötet wurde oder eines natürlichen Todes starb, war bislang nicht bekannt. Bisher galt lediglich als gesichert, dass Ramses 1155 vor unserer Zeitrechnung im Alter von etwa 65 Jahren starb. Der Herrscher litt an einer Arteriosklerose und war schwer krank. Experten schlossen deshalb die Möglichkeit nicht aus, dass die Verschwörer auf seinen Tod warten wollten.

Möglicherweise sind die Forscher auch auf Pentawer, Ramses Sohn, gestoßen. Es handelt sich um eine Mumie mit der Bezeichnung „E“, die in einem Grab in der Nähe des Tals der Könige entdeckt wurde. Genanalysen der Mumie ergaben, dass es sich bei dem auf 18 bis 20 Jahre geschätzten Mann um einen Blutsverwandten des Pharaos handelt. Das Erbgut sei zu 50 Prozent identisch und beide besäßen das gleiche Y-Chromosom.

Ob es tatsächlich Pentawer ist, könne aber nur durch eine Genomanalyse der Mutter bewiesen werden, deren Mumie jedoch nicht erhalten ist.

Es gibt an der männlichen Leiche allerdings weitere Auffälligkeiten, die auf Pentawer hinweisen. So sei die Brust stark aufgebläht gewesen und der Hals weise eine zusammengedrückte Hautfalte auf, erläutert Carsten Pusch. Diese Merkmale könnten zwar auch nach dem Tode entstanden sein. Sie könnten aber auch davon herrühren, dass er stranguliert wurde oder sich selbst erhängte.

„Auch die unstandesgemäße Art der Bestattung – ihm wurden nicht die Organe und das Gehirn entnommen und er wurde mit einem als unrein geltenden Ziegenfell bedeckt – könne ein Anhaltspunkt dafür sein, dass ein Verbrecher bestattet wurde.

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Hurghada Ausflug ist eine Gruppe von staatlichen deutschsprachigen Reiseführern, die auf Ägypten Individuell Reisen spezialisiert sind.